Presse Spielbericht 22.05.2016

Spielberichte auf Fupa.net vom 22.05.2016 (Quelle: http://www.fupa.net/berichte/der-fc-schonach-revanchiert-sich-461185.html)

 

Hart bedrängt: Rick Kiefer (vorne) und seine Hölzlebrucker Mitspieler konnten den Tabellenzweiten FC Schonach nicht aufhalten und verloren das Heimspiel mit 0:2 | Foto: Seeger

 

Der FC Schonach revanchiert sich

Hölzlebruck hat das Hinspiel mit 5:1 gewonnen - verliert nun 0:2

Im Kampf um die Vizemeisterschaft ist möglicherweise eine Vorentscheidung gefallen: Der FC Schonach hat nach dem  2:0-Sieg beim SV Hölzlebruck drei Punkte Vorsprung auf den Dritten FV Tennenbronn. Zwei Spieltage stehen noch aus. Im Abstiegskampf wehrt sich der Drittletzte FC Schönwald nach Kräften und könnte nach dem Sieg gegen Königsfeld den Viertletzten FC Pfaffenweiler noch einholen. Unwahrscheinlich ist, dass  SV Hinterzarten und SV Grafenhausen noch  in die Bredouille kommen.

FC Dauchingen - SG Fützen/Epfenhofen 1:1
Beide Mannschaften gingen mit Ersatz in die Partie. Erst kurz vor der Halbzeitpause gelang den Gästen nach einem Freistoß und Abwehrfehler der Gastgeber durch Cakmak die 1:0-Führung. Die Gastgeber haben den Klassenerhalt bereits sicher  und auch der Letzte  Fützen, der mit Riedböhringen eine Spielgemeinschaft eingeht, ist auf der sicheren Seite. Der Ausgleich Mitte der zweiten Halbzeit war ein Gastgeschenk: Eine Flanke von Zepf  verlängerte Sascha Blank beim Abwehrversuch mit dem Kopf ins eigene Tor. In der Nachspielzeit wäre der Heimelf fast das Siegtor gelungen, aber der Ball ging an die Latte.  Nach 90 Minuten  konnten aber beide Teams mit der Punkteteilung gut leben. Tore: 0:1 (45.) Abdullah Cakmak, 1:1 (65.) Sascha Blank (Eigentor). Zuschauer: 140. Schiedsrichter:  Gutmann (Hausach).

SV Überauchen - SV Hinterzarten 2:0
Die Gastgeber fanden schnell in die Partie und waren das bessere Team. Hinterzarten ließ nach zehn Minuten eine gute Chance aus. In der 17. Minute gelang der Heimelf die Führung durch Wheets, der einen abgefälschten Ball aufnahm und abzog.  Bis zur Pause hatte Dauchingen die  besseren Chancen.  Im zweiten Spielabschnitt drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich. Doch der überragende Dauchinger Torwart Robin Adamczyk vereitelte allerbeste Chancen. Überauchen blieb aber weiter bei Kontern mit Windunterstützung  gefährlich. In den  Schlussminuten fiel die Entscheidung: Nach einer   abgefälschten Flanke von Albrecht zappelte der Ball zum 2:0 im  Netz. In der Nachspielzeit wurde der Hinterzartener Braun  nach einem  Foul  des Feldes verwiesen. Tore: 1:0 (17.) Bernd Weets, 2:0 (89.) Marco Albrecht. Zuschauer: 80. Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte (90.+1) Timo Braun (Hinterzarten). Schiedsrichter:  Kneipp (Eisenbach).

 

SV Grafenhausen 1921 - SG Klengen / Kirchdorf 3:1
 Den Gastgebern gelang ein Auftakt nach Maß. Gleich den ersten  Angriff schloss Haselbacher (3.) mit der  Führung ab. Es  folgte ein offener Schlagabtausch der beiden abstiegsgefährdeten Teams.  Ein Angriff der SG konnte nur durch ein  Foul im Strafraum gebremst werden. Die Chance zum Ausgleich ließ sich Bertsche (32.) nicht entgehen. In der Folge erspielten sich die Gastgeber ein leichtes Plus an Chancen, eine davon konnte  Haselbacher kurz vor der Pause zur erneuten Führung nutzen.   Die Gäste waren in Halbzeit zwei  um den Ausgleich bemüht. Einen  Konter schloss Kurth (64.) jedoch mit dem 3:1 für Grafenhausen ab.  Tore: 1:0 (3.) Florian Haselbacher, 1:1 (32.) Dominic Bertsche. 2:1 (43.) F. Haselbacher, 3:1 (64.) Mario Kurth.Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Marcel Haberbosch (Villingen).

SV Hölzlebruck - FC Schonach 0:2
Von Anfang an war es eine temporeiche Partie. Hölzlebruck konnte mit den Gästen mithalten, die Schwarz-Gelben  hatten Mitte der ersten Halbzeit aber großes Glück,  als nach einem Eckball  das Spielgerät an die Latte klatschte.  In der zweiten Halbzeit konnten die Gastgeber nur noch bis zur 60. Minute die Partie offen  gestalten. Anschließend wurde Schonach immer stärker und kam durch Kienzler aus 16 Metern zur  Führung. Auch der zweite Schonacher Treffer zehn Minuten später durch Reiner aus 18 Metern ins lange Eck war sehenswert.  Tore: 0:1 (62.) Yannick Kienzler, 0:2 (72.) Jannik Reiner. Zuschauer: 120. Schiedsrichter: Chris Schäper (Bad Dürrheim).

BZ 1.4.16 (Nein, kein Aprilscherz) 800000 € müssen ausreichen

800 000 Euro müssen ausreichen (veröffentlicht am Fr, 01. April 2016 auf badische-zeitung.de)

800 000 Euro müssen ausreichen

Die Stadt überlässt die Sanierung des Clubhauses im Jahnstadion den Vereinen / Vorstände treffen sich am Montag und beraten.

TITISEE-NEUSTADT (pes). Die Sanierung des Clubhauses im Jahnstadion ist weiterhin nur vage. Die Vereine sollen das Problem lösen. Bürgermeister Armin Hinterseh hat ihnen gemäß einem in geheimer Sitzung gefassten Beschluss mitgeteilt, dass sie dafür 800 000 Euro erhalten, damit müssen sie klarkommen. Das wären 600 000 Euro aus dem Haushalt zuzüglich 140 000 Euro Zuschuss, die Summe dann aufgerundet. Am Montag wollen sich die Vertreter des FC Neustadt, des SV Hölzlebruck und des Turnvereins treffen und beraten, wie sie vorgehen. Eigentlich wollten sie nicht die Federführung haben bei der Sanierung der Sanitäranlagen.

Wie das Vorhaben verwirklicht werden kann, dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Denkbar ist der Neubau auf der Wiese, zentral zwischen den Fußballplätzen gelegen. Allerdings nicht wie bisher von den Architekten Bernhart geplant in einem Gebäude in L-Form, das die Sanitäranlagen im einen und die Gaststätte im anderen Teil zusammenbringt. Sondern eher klassisch, also auf zwei Geschossen, unten die Duschen und Umkleiden, womöglich nur fünf statt sechs, und obenauf die Gaststätte. Zurzeit werden Gespräche geführt und Angebote eingeholt, ob das möglich ist, so FC-Chef Arnold Löffler auf BZ-Anfrage. Bauherr wären die Vereine. In Frage kommt auch ein Generalunternehmer, der schlüsselfertig baut, unterstützt durch Vereinseigenleistung.

Als Alternative bleiben der Abbruch der maroden Sanitäranlagen im jetzigen Clubhaus und deren Wiederaufbau; Gaststätte und Wohnung bleiben erhalten. Entweder nehmen es die Vereine in die Hand oder ein Unternehmer baut ohne oder mit Eigenleistung der Sportler und verpachtet über die Stadt oder direkt an die Vereine. Das Problem dieser Variante: Während der Bauzeit würden trotzdem Duschen und Umkleiden gebraucht, das würde auf Containerlösungen zur Überbrückung hinauslaufen. Das wiederum würde zusätzliche Kosten bedeuten, gibt Löffler zu bedenken.

Eine Schwierigkeit, die für alle Modelle gelten wird: Baufirmen und Handwerker haben volle Auftragsbücher, und kaum einer dürfte sofort springen. Die Gefahr besteht, dass Firmen kein Angebot abgeben, oder dass sie hoch kalkulieren. Letztlich könnte sich die Sache wieder hinziehen – und genau das sollte eigentlich nicht mehr passieren, darüber waren sich alle Beteiligten einig. Die Beseitigung des Missstands ist überfällig. Für Mai ist eine Sitzung mit Bürgermeister und Gemeinderat geplant, bis dahin soll Klarheit bestehen, in welche Richtung es geht.

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